Zedernüsse – gesund und lecker – die verkannte Vitaminbombe – Ein Bericht vom Internetportal „DAS ERNÄHRUNGSHANDBUCH“

Zedernüsse liegen im Trend, denn immer mehr Menschen erkennen die positiven Eigenschaften der Samen der Sibirischen Zirbelkiefer (Pinus sibirica).

Woher kommen die Zedernüsse?

Die immergrüne Zirbelkiefer gehört zur Gattung der Kiefern (Pinus) und zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Ihre Wuchshöhe beträgt bis zu 40 m. Sie kann ausgedehnte Wälder bilden, die sich vornehmlich in Sibirien vom Ural bis zum Altai-Gebirge befinden.

Die Sibirische Zeder, wie der Baum auch genannt wird, bildet eine tiefe Krone, dicke von Beulen verformte Stämme und variationsreiche Borken aus. Ihre Zapfen sind von länglicher, walzenförmiger Gestalt, ihre Blüten rötlich und die essbaren Samen dünnschalig.

Warum sind Zedernüsse so gesund?

Zedernüsse enthalten rund 62,3 – 90 % Fett, 19,1 % Proteine, 7,5 % Kohlenhydrate und 5,6 % Ballaststoffe. Der Zuckeranteil beträgt rund 6,1 %, der Anteil an Salz lediglich 0,002 %.

Lokal in Sibirien werden die Nüsse als Milch oder Sahne für stillende Mütter empfohlen, um die Milchproduktion anzuregen. Des Weiteren können sie die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern anregen und Erwachsene im Allgemeinen stärken.

Durch den hohen Fettgehalt, der aus ungesättigten Fettsäuren, Pinol-und Pinolensäure besteht sowie der hohe Anteil an essenziellen Aminosäuren und Phospholipiden haben Zedernüsse einen hohen Nährwert. Spurenelemente, wie Kupfer, ZinkMangan und Kobalt sowie Eisen und Magnesium lassen die Nüsse zu guten Lieferanten für Vitalstoffe werden.

Nicht zu verachten ist ebenso der hohe Anteil an den Vitaminen E und B. Der Anteil an Vitamin E ist beispielsweise so hoch, dass die Nüsse über eine längere Lagerungsperiode nicht ranzig werden können. 100 g der Nüsse enthalten rund 160 % des Tagesbedarfs an Vitamin E. Daher können Zedernüsse zu Recht als Vitaminbombe bezeichnet werden.

Verwendung der Zedernüsse in der Küche

Zedernüsse werden gern wie Pinienkerne in der italienischen Küche verwendet. Sie haben einen waldigen, leicht nussigen Geschmack, weshalb sie gerne Salaten, Müsli und Obstgerichten beigemischt werden.

Auch als kleiner Imbiss zwischendurch eignen sie sich hervorragend, denn sie sind reich an Fetten und Proteinen, aber auch Spurenelementen.

Gepresst ergeben Zedernüsse ein reichhaltiges Speiseöl, das sogenannte Zedernussöl, welches sich hervorragend zum Braten eignet. Wie Wassili Peskow eindrücklich in seinem Buch „Die Vergessenen der Taiga*“ schreibt, können Zedernüsse zermahlen auch zum Brotbacken geeignet sein.

Aber auch als Zugabe zur Milch, zum Eis, Gebäck oder Sahne lassen sich geschmacklich gute Ergebnisse erzielen. Häufig werden Zedernüsse als Nussmilch oder auch für die Herstellung einer Nuss-Sahne verwendet.

Zerrieben können sie auch als Beimischung zum Pesto und Kornbrei, wie zum Beispiel Haferbrei, einen harmonischen und zugleich intensiven Geschmack erzeugen. Wer die Nüsse in der Pfanne leicht anröstet, intensiviert dabei das Aroma.

Wie oft und wie viel Zedernüsse sollte man täglich essen?

Experten raten zu einem Teelöffel der Nüsse pro Tag. Dies reicht aus, um viele wichtige Spurenelemente, Fette und Vitamine aufzunehmen.

Wer sollte die Nüsse nicht verzehren?

Personen, die gegen Nüsse allergisch sind, sollten lieber die Finger von Zedernüssen lassen oder zumindest mit einem Allergologen vorab das Gespräch suchen.

Fazit: Zedernüsse sind gesund

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass Zedernüsse durch den hohen Vitamingehalt und den Spurenelementen sehr gesund sind. In der Küche haben sie ähnlich wie Pinienkerne eine breite Verwendung gefunden.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Nüsse aus Wildpflückung stammen, um den typischen waldartigen Geschmack auch tatsächlich erleben zu können.

Siehe auch Link zum Bericht: Link zum Bericht: https://das-ernaehrungshandbuch.de/zedernuesse/

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